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Jennifer Lawrence: „I failed as a negotiator“

„Why do I make less than my male Co‑Stars?“ fragt sich Jennifer Lawrence im neuesten Newsletter von Lena Dunham. Lesenswert.

Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind nicht nur in Hollywood verbreitet – doch wie kommt’s? Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hat sich selbst den Spiegel vorgehalten:

When the Sony hack happened and I found out how much less I was being paid than the lucky people with dicks, I didn’t get mad at Sony. I got mad at myself. I failed as a negotiator because I gave up early.

Den ganzen Text gibt’s hier zu lesen. Doch wir können uns vorher fragen:

Kennen wir das Gefühl? Mit Sicherheit. Unabhängig von unserem Geschlecht. Es gibt viele Gründe, weshalb wir in Gehaltsverhandlungen Angst vor unserer Courage bekommen können. Wir halten uns für nicht erfahren, taktisch, eloquent, wertvoll (im wahrsten Sinne) genug. Wir wollen gemocht, nicht belächelt, nicht für verwöhnt gehalten werden. Wir haben keine Übung im Verhandeln und versuchen nicht, geübter zu werden, indem wir es einfach mal probieren. Und nochmal. Und nochmal.

So etwas fliegt einem nicht zu. Man lernt es. Und das bedeutet auch, verschiedene Methoden, Tricks, Gesprächstaktiken zu testen, um zu sehen, womit wir Erfolg haben können. Dafür müssen wir jedoch unseren eigenen Mut zulassen. Das ist ungemütlich, weit weg von unserer muckeligen Komfortzone, aber unvermeidbar. Vielleicht gilt das heutzutage (noch) mehr für Frauen. Jennifer Lawrence hat für sich jedenfalls erkannt:

(… ) Every man I was working with definitely didn’t worry about being “difficult” or “spoiled“.

 

 

 

Titelfoto: © Gage Skidmore  CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons)

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