foto mädchen rote mütze

Ein, zwei, drei Traumjobs: Warum festlegen?

Viele Menschen wollen sich auf einen Beruf festlegen. Künstlerin und Business Coach Emilie Wapnick erklärt im TEDTalk, warum das gar nicht nötig ist.


„Und, was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ – eine Frage, die jeder kennt. Aber nicht jeder beantworten kann. Geht es euch auch so? Habt ihr einfach zu viele Interessen, um euch für eine zu entscheiden? Dann seid ihr womöglich Multipotenzialisten.

Und das ist eine gute Nachricht. Menschen, die von einem Job zum nächsten springen, die nie lange bei einem Hobby bleiben, werden schnell als undiszipliniert betrachtet. Dabei sind sie oft das Gegenteil: Engagierte Menschen mit vielen Interessen.

Multipotenzialisten bringen viele Fähigkeiten mit

Laut dem Magazin Fast Company gilt Wandlungsfähigkeit als Schlüssel für kluges Arbeiten. Ein Vorteil nicht nur für guten Teamzusammenhalt, sondern auch für kreatives Out-of-the-box-Denken, das sich so viele Unternehmen gerne auf die Fahne schreiben. Zu Recht: Denn nur so sind Innovationen möglich. Multipotentialisten sind für neue Ideen wie geschaffen.

Sie verschreiben sich mit jeder Faser einem Thema (kurzzeitig, aber immer wieder). Tauchen tiefer ein als andere. Lesen alles, was sie finden können (gerne auch zweimal). Dadurch sind sie enorm wandlungs – und anpassungsfähig – eine der wichtigsten Eigenschaften auf dem Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts. Und sie können noch mehr.

In ihrem inspirierenden TEDTalk  (englisch) nennt Emilie Wapnick drei „Super Powers“, die Multipotenzialisten anderen voraus haben. Und damit kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn sie sich nicht festlegen können.

Emilie Wapnick – Why some of us don’t have one true calling

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *